Das Ende der "Europäischen Katastrophe"

Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Im diesjährigen Dekanatsgottesdienst zum Buß- und Bettag soll dem Ende des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren gedacht werden.

Am 11. November 1918 wurde zwischen dem Deutschen Reich und den beiden Westmächten Frankreich und Großbritannien ein Waffenstillstand geschlossen, der die Kampfhandlungen beendete.

Für Europa bedeutet der Waffenstillstand eine epochale Zäsur. Ein unmenschlicher Krieg ging zu Ende. Besonders die Berichte aus den Gräben der Stellungskriege im Westen vermittelten pures Entsetzen. Oftmals mit religiösen Motiven überhöht, zogen die Soldaten mit einem heute unvorstellbaren Sendungsbewusstsein in die Schlacht. Viele, die diesen Kämpfen entronnen sind, sprachen von der Hölle auf Erden, die sie erlebt haben.

Schauspieler des Mainzer Staatstheaters werden Briefe von Soldaten an der Front lesen.

Die Predigt von Dekan Andreas Klodt wird sich mit der Frage nach Schuld und Verzeihen auseinandersetzen.

Im Anschluss ist zum Umtrunk ins Foyer der Christuskirche geladen.

Termine

  • Datum: Mittwoch, 29. November 2018

    Uhrzeit: 19 Uhr

    Kosten: keine

    Ort:
    Christuskirche Mainz

    Leitung:
    Dekan Andreas Klodt Es lesen Schauspieler des Mainzer Staatstheaters

    Information:
    Evangelisches Dekanat Mainz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 06131 9600440 Mail: sekretariat@ekhn-rheinhessen.de